Aktuelles


 
27.02.2012 Die zweite Förderphase der Bildungsprämie ist gestartet! Mehr Infos hier
 

Karriere machen mit Aufstiegsfortbildungen


 
Themenwoche Aufstiegsfortbildungen
 
Die Themenwoche ist vorbei, wir informieren Sie weiter!
 
27.02.2012  Wo kann ich mich über Aufstiegsfortbildungen und deren Förderung informieren?
 
Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie über unser „Hamburger Weiterbildungstelefon“. Es ist unter der Telefonnummer 040-280846-66 montags bis freitags zwischen 10:00 und 18:00 Uhr zu erreichen. Oder in einer unserer Beratungsstellen.
 
Einen guten Überblick über die in Hamburg angebotenen Aufstiegsfortbildungen erhalten Sie über unser Kursportal WISY.
 
Ausführliche Informationen zur Förderung gibt es im Internet über die Meister-BaföG-Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Weitere Informationen gibt es auch über die Handwerkskammer Hamburg. Die Handwerkskammer bearbeitet und bewilligt auch die Förderanträge – übrigens für alle Berufsfelder, nicht nur für das Handwerk!
 
 
24.02.2012 Frage des Tages: Wie kann eine Aufstiegsfortbildung neue berufliche Perspektiven eröffnen?
 
Unsere Antwort: Jeder Karriereweg ist anders und es gibt keinen typischen Verlauf. Drei Beispiele zeigen, wie eine Aufstiegsfortbildung für den eigenen beruflichen Weg genutzt werden kann.
 
Beispiel 1: Handelsfachwirt auch ohne Berufsausbildung
 
Holger arbeitet seit knapp sechs Jahren im Vertrieb eines großen Handelsunternehmens. Ein zuvor angefangenes Betriebswirtschaftsstudium brach er nach drei Semestern ab. Bei innerbetrieblichen Stellenausschreibungen bemerkte er, dass die freien Stellen meistens mit Personen mit entsprechender Berufsausbildung besetzt werden. Da er sich nicht vorstellen konnte, noch einmal eine Ausbildung zu machen, informierte er sich über unsere Weiterbildungsberatung über Alternativen.
 
Wir schlugen ihm die berufsbegleitende Qualifizierung zum „geprüften Handelsfachwirt“ vor. Diese Aufstiegsfortbildung richtet sich meist an Berufstätige mit einem kaufmännischen Berufsabschluss, aber auch Beschäftigte mit mindestens fünf Jahren Berufstätigkeit im Verkauf oder Handel können diese Prüfung ablegen. Diese Alternative gefiel ihm gut - sie wird ihm neue Karrieremöglichkeiten eröffnen.
 
Beispiel 2: Von der Köchin zur Heilerziehungspflegerin
 
Lena ist eine 35-jährige gelernte Köchin, die sich in unserer Beratung über neue berufliche Perspektiven informierte. Sie war sich schon lange über ihre soziale Ader und ihre Fähigkeit im Umgang mit behinderten Menschen im Klaren. Dass sie noch zu ihrem Traumberuf der Heilerziehungspflegerin wechseln könne, glaubte sie sich aufgrund ihres Alters und der Ausbildungskosten nicht leisten zu können.

Bei uns erfuhr sie, dass sie für die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin sowohl alle Bildungs- und Berufsvoraussetzungen erfülle als auch eine Förderung der anfallenden Ausbildungskosten mit Hilfe von „Meister-BAFöG“  für sie in Frage käme. Letzteres ist für Lena möglich, da sie mit ihrem Gesellenabschluss als Köchin die für das Meister-BAFöG erforderliche Berufsausbildung nachweisen kann – unabhängig vom Berufsfeld. Das Wissen um die Machbarkeit eines Berufswechsels gibt ihr Mut, sich zum August 2012 an der Heilerzieherfachschule zu bewerben.
 
Beispiel 3: Von der Kinderpflegerin zur Leiterin
 
Vor fast zwanzig Jahre entschied sich Astrid Leptien, 54 Jahre, dass 14 Jahre als Kinderpflegerin reichten. Sie meldete sich für eine Ausbildung als Erzieherin an. „Ich hatte in meinem Beruf schon viele weiterführende Aufgaben übernommen, die Bezahlung blieb aber weiterhin gering“, sagt Astrid Leptien. Ihre Entscheidung musste sie sich vor ihrer damaligen Leitung hart erkämpfen. Seit 2004 ist sie nun selbst Leiterin der Kindertagesstätte Schulenbrook e.V. „Wenn eine meiner Mitarbeiterinnen eine Aufstiegsfortbildung machen will, bin ich die erste, die das unterstützt – vorausgesetzt, Leistung, Einsatzbereitschaft und der nötige Wille sind vorhanden, denn ohne das geht es nicht.“ Heutzutage gibt es auch in den sozialen Berufen immer mehr Aufstiegsfortbildungen wie zum Beispiel den Fachwirt / die Fachwirtin für Kindertageseinrichtungen.
 
 
23.02.2012 Frage des Tages: Sind Aufstiegsfortbildungen in der Praxis anerkannt?
 
Unsere Antwort: Der im Januar 2012 von der Kultusministerkonferenz verabschiedete „Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ erkennt die Abschlüsse als Meister oder Fachwirt auf dem gleichen Bildungsniveau wie einen Bachelor-Abschluss an. In der freien Wirtschaft werden vor allem die vorhandene Berufspraxis und berufsbegleitende Weiterbildung sehr geschätzt.
 
Da Arbeitnehmer mit einer solchen Fortbildung Eigeninitiative und Lernbereitschaft zeigen, sehen Personalverantwortliche dieses Engagement sehr gern. So helfen die Aufstiegsfortbildungen beim Karrieresprung und eröffnen den Weg zu mehr Verantwortung und anspruchsvolleren Aufgaben.
 
 
22.02.2012 Frage des Tages: Gibt es die Möglichkeit einer Förderung der Aufstiegsfortbildung?
 
Unsere Antwort: Ja, das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) regelt die Förderung. Diese, als  „Meister-BaföG“ bekannte Förderung finanziert die geplante Fortbildung bis zu 100 Prozent, jedoch mit höchstens 10.226 €, unabhängig von dem angestrebten Abschluss. Gut zwei Drittel dieses Betrages werden als Darlehen gewährt und müssen zurückgezahlt werden. Bei Vollzeitmaßnahmen ist der zusätzliche individuelle Förderbetrag abhängig vom Einkommen und Vermögen. Auch hier müssen etwa zwei Drittel des Gesamtbetrages zurückgezahlt werden. Fortzubildende können das „Meister-Bafög“ bei der Handwerkskammer beantragen.
 
In manchen Fällen übernimmt auch der Arbeitgeber einen Teil der Kosten.

Wer die verlangte Zugangsausbildung (z.B. Geselle, Facharbeiter, kaufmännischer Abschluss) oder die entsprechende Berufspraxis nicht vorweisen kann, erhält keine Förderung. Wer für eine Fachwirt- bzw. Fachkaufmannsfortbildung eine Förderung über das AFBG erhalten hat, kann nochmal gefördert werden, z.B. für die Ausbildung zum Betriebswirt. Hochschulabsolventen erhalten keine Förderung.
 
 
21.02.2012 Frage des Tages: Wer kann eine Aufstiegsfortbildung machen?
 
Unsere Antwort: Voraussetzung für die Teilnahme an einer Aufstiegsfortbildung ist in der Regel eine berufliche Erstausbildung und Berufserfahrung. In einzelnen Fällen reicht auch eine Berufspraxis von fünf Jahren in einer inhaltlich entsprechenden Branche.
 
Grundsätzlich sind alle Branchen offen für Aufstiegsfortbildungen, ganz gleich, ob es sich um kaufmännische, technisch-gewerbliche oder sozial-und gesundheitsbezogene Arbeitsfelder handelt. Entscheidend sind alleine die inhaltlichen Anforderungen an die Fortbildung und die Abschlüsse. Die Aufstiegsfortbildungen sind vor allem im kaufmännischen und technisch-gewerblichen Arbeitsfeld bekannt. Dabei gibt es gerade auch im sozial- und gesundheitsbezogenen Bereich viele anerkannte Möglichkeiten der Weiterbildung.
 
 
20.02.2012 Wer sich weiterbilden möchte, dem stehen viele Wege offen. Eine klassische Möglichkeit für die berufliche Weiterbildung, bieten Aufstiegsfortbildungen. Erst kürzlich hat die Kultusministerkonferenz im „Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ beschlossen, die Fortbildungsabschlüsse auf ein Bildungsniveau mit dem Bachelorabschluss zu heben.
 
Grund genug, hier einmal Aufstiegsfortbildungen vorzustellen. Diese Woche beantworten wir auf unserer Webseite jeden Tag eine wichtige Frage zu diesem Thema. Außerdem finden Interessierte in unserer Kursdatenbank WISY alle Fortbildungsangebote in Hamburg. Über unser Hamburger Weiterbildungstelefon oder in einer unserer Beratungsstellen beantworten unsere Berater gerne Ihre persönlichen Fragen.
 
Frage des Tages: Was genau versteht man unter einer Aufstiegsfortbildung?
 
Unsere Antwort: Eine Aufstiegsfortbildung baut fachlich auf einer Erstausbildung und/oder einer gleichwertig gestellten Berufspraxis auf und endet in der Regel mit einer Kammerprüfung  oder staatlichen Prüfung an einer Fachschule. Sie dauert bis zu drei Jahre und muss mindestens 400 Stunden umfassen. Meistens findet sie berufsbegleitend, in Seminaren am Abend oder am Wochenende, statt.
 
Typische Abschlüsse von Aufstiegsfortbildungen sind:  Meister, staatlich geprüfter Techniker, geprüfte/r Fachwirt/in (IHK), Betriebswirt/in IHK, staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in.
 
 

Weiterbildungsbürger in Hamburg


 
19.10.2011 Hamburg ist Weiterbildungsmetropole – In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Anbieter pro Einwohner (55 Anbieter je 100.000 Einwohner; Quelle: Bildungsbericht Hamburg 2011).
 
Wer steht hinter dieser Zahl? Uns interessieren die Menschen, ihre Motivation und ihre Fragen zum Thema Weiterbildung. Die Ergebnisse aus unserer Straßenumfrage bestätigen: Der Lernhunger der Hamburger Weiterbildungsbürger ist ungebrochen. Die Gründe dafür, etwas Neues zu Lernen, sind so vielfältig, wie die Menschen, die sich für Weiterbildung interessieren. Eine Sammlung der Antworten, was den Wissensdurst der Hamburger antreibt, haben wir hier nun zusammengestellt.
 
Wir freuen uns, wenn auch Sie uns mitteilen, was Sie über Weiterbildung denken. Schreiben Sie es uns doch einfach auf unsere Facebook Seite.

menzel

Britta Menzel, 47, Sekretärin aus Barmbek
„Durch Weiterbildung möchte ich vor allem beruflich am Ball bleiben. Deshalb möchte ich mich demnächst im Bereich „Neue Medien“ weiterbilden.“

moebus

Birger Möbus, 26, Student der Geowissenschaften aus Eimsbüttel
„In unserer schnelllebigen Zeit ist lebenslanges Lernen unabdingbar. Ich werde auch nach meinem Studium weitere Fortbildungen brauchen, um zum Beispiel bei neuesten Softwareanwendungen auf dem neuesten Stand zu bleiben“.

helbig

Hanne Helbig, 60, Berufsschullehrerin aus Eimsbüttel
„Weiterbildung? Da bin ich für alles offen! Im Moment mache ich einen Englischkurs, weil ich nach New York reisen möchte.“

topal

Muhammet Topal, 18, Realschulabsolvent aus Billstedt
„Zurzeit überlege ich, ob ich meinen erweiterten Schulabschluss in der Abendschule nachhole. Ansonsten interessiere ich mich sehr für Fremdsprachen – da lernt man nie aus!“

ladig

Eva Ladig, 42, Ärztin (momentan in Elternzeit) aus Winterhude
„Weiterbildung ist wichtig, um das, was man schon kann, weiter auszubauen. Ich sehe Weiterbildung als Chance, mich stetig weiterzuentwickeln oder mir neue Perspektiven zu eröffnen.“

loa

Mbala Loa, 37, Kaufmann aus Buchholz
„Ich finde Weiterbildung sehr wichtig! Zurzeit mache ich eine Weiterbildung zum geprüften Betriebswirt. Das habe ich mit meinem Arbeitgeber abgestimmt und er unterstützt mich darin.“

Da geht noch was!


 
7.10.2011 Wir sehen in jedem Hamburger eine besondere Persönlichkeit. Deshalb waren wir in der Innenstadt unterwegs und haben Hamburger Bürgerinnen und Bürger auf ihr großes Potenzial aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Schauen Sie mal – ein Mensch mit großartigen Möglichkeiten“ erzählten uns Jung und Alt mit welcher Weiterbildung sie ihre versteckten Talente bereits erkannt haben oder bald erkennen wollen.

Teilen auch Sie uns Ihre Wünsche mit, die Sie sich durch Weiterbildung gerne erfüllen wollen! Einfach Fan unserer Facebook Seite werden und Ihren Beitrag posten.

zurLage

Kathrin Zur-Lage, Architektin, 37 Jahre alt
„Durch Weiterbildung entdecke ich neue Seiten an mir!Ich habe mich parallel zu meinem Beruf als Architektin in Feng Shui weitergebildet und würde es immer wieder machen.“
sprang

Burkhard Sprang, Rentner, 69 Jahre alt
„Seit meiner Rente lerne ich immer noch dazu. Besonders Computerkurse interessieren mich. Und zurzeit reise ich sehr viel“
sascha

Sascha aus Hamburg
„Weiterbildung hält beweglich in der Rübe! Ich habe durch Online-Kurse schon alles Mögliche dazu gelernt.“
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